Mitteilungsblatt 

Mitteilungsblatt des Hegeringes 2019
Mitteilungsblatt 2019.pdf
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Auf Anweisung der Obersten Jagdbehörde darf Rotwild im Landkreis Celle wieder nur bei Tage erlegt werden!

Mitteilungsblatt 2017.pdf
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Das Meldeverfahren bei der Rotwilderlegung

Rotwildmeldeverfahren.docx
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In dem Jagdjahr 2019/20 brauchen wir

von jedem erlegten Alttier den Unterkiefer!

(siehe Protokoll der Hegegemeinschaftsversammlung) 

Näheres zum Meldeverfahren steht in obigem Text!

Das Wichtigste ist erstmal, jedes Stück   t e le f o n i s c h  beim Vorsitzenden der Hegegemeinschaft zu melden! (Jürgen Rabe: 0174 6 288 288 oder 05052 3376)

Das Veterinäramt bittet um Einsendungen von Fledermäusen

Das Veterinäramt bittet um Einsendungen von verendeten Fledermäusen.

Es ist ein Fall von Fledermaustollwut aufgetreten und möglichst viele Fledermausexemplare sollen untersucht werden.

Einsendungen bitte mit Begleitschreiben an

Veterinäramt Celle, Alte Gasse 7, 29221 Celle

Wir bitten um Unterstützung des Projektes "Marderhund"

Der Marderhund, auch Enok genannt, hat zwar seinen Ursprung in Asien, die Zahl der Marderhunde in Europa nimmt aber seit Jahren in manchen Regionen rasant zu. Auch in Niedersachsen kam es zu einem plötzlichen Anstieg der Jagdstrecke von 293 Tieren im Jagdjahr 2006/7 auf 683 Tiere im Jagdjahr 2007/8 und

schlilich 921 im Jagdjahr 2011/12 (Quelle: Niedersächsische Landesjagdberichte). Ähnlich wie bei dem Waschbär fehlen auch diesem Neozoon natürliche Feinde. Es wird diskutiert, dass bestehende Ökosysteme dadurch aus dem Gleichgewicht gebracht werden könnten. Einige invasive Wildtierarten besitzen zudem das Potential als Wirt oder Vektor für verschiedene Infektionskrankheiten zu fungieren. Marderhunde können Überträger verschiedener Zoonose-Erreger, wie Endoparasiten, Viren oder Bakterien sein. Über mögliche direkte und indirekte Infektionsrisiken des Menschen mit Zoonose-Erregern, die vom Marderhund ausgehen,liegen in Niedersachsen keine wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse vor.

Das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover des LAVES plant in Verbindung mit dem Zoonosemonitoring des Bundes daher den Befall mit möglichen Zoonose-Erregern von Marderhunden, die in Niedersachsen erlegt wurden zu untersuchen.

Wir bitten daher um Einsendungen von erlegten und gefallenen, möglichst frischen Marderhunden an das

Veterinäramt Celle, Alte Gasse 7, 29221 Celle

 

Zuständig ist Frau Dr. M. Jasper, Tel.: 05141 916 59 06

oder Herr Bode, Tel.: 05141 916 59 11 

                     Alkohol und Schießen

 

20.02.2015 – Am 22. Oktober 2014 hat das Bundesverwaltungsgericht (Aktenzeichen BVerwG 6 C 30.13) ein Urteil zur waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit infolge Alkoholgenusses gefällt. In den nunmehr vorliegenden Entscheidungsgründen hat es mit aller Deutlichkeit dargelegt, dass der Genuss von alkoholischen Getränken beim Schießen die waffenrechtliche Unzuverlässigkeit begründen kann.

Ausgangslage war, dass ein Jäger (dies gilt gleichermaßen für alle
rechtmäßigen Waffenbesitzer) eine Schusswaffe auf der Jagd gebraucht hatte,
nachdem er zuvor einen halben Liter Rotwein und 30 ml Wodka zu sich genommen hatte. Obwohl er keinerlei alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigte, sondern einen Rehbock waidgerecht erlegt hatte, sah das BVerwG dies als unerheblich an. Vielmehr gehe mit Schusswaffen nur derjenige vorsichtig und sachgemäß um, wer sie in nüchternem Zustand gebrauche und sicher sein könne, keine alkoholbedingten Ausfallerscheinungen zu erleiden, die zu einer Gefährdung Dritter führen könnten. Bei der konsumierten Alkoholmenge sei dies aber nicht mit Sicherheit auszuschließen gewesen, so dass der Jäger das Risiko eingegangen sei, Dritte zu schädigen.

Sodann befasst sich das BVerwG mit der in Zuverlässigkeitsfällen zu
treffenden Prognoseentscheidung im Hinblick auf künftiges Verhalten. Die
Prognose müsse sich daran orientieren, die mit dem Waffenbesitz verbundenen Risiken nur bei solchen Personen hinzunehmen, die das Vertrauen verdienen, sie würden mit Waffen und Munition jederzeit ordnungsgemäß umgehen. Dies sei nicht mehr gewährleistet, wenn beim Gebrauch der Schusswaffe alkoholbedingte Ausfallerscheinungen auftreten könnten. Der darin liegende schwerwiegende Verstoß gegen das Gebot des vorsichtigen und sachgemäßen Umgangs mit Waffen lasse auf eine grundlegende persönliche Fehleinstellung schließen, die nicht als situativ bedingte Nachlässigkeit minderen Gewichts angesehen werden könne.

Auch ein einmaliges Fehlverhalten könne nicht mehr toleriert werden;
vielmehr müsse in einer solchen Situation der Umgang mit Waffen und Munition wegen der typischerweise eintretenden Minderung der Reaktionsgeschwindigkeit und Wahrnehmungsfähigkeit als so riskant eingestuft werden, dass jeder Gebrauch von Schusswaffen unter Alkoholeinfluss die Annahme der Unzuverlässigkeit begründet.

Diese klaren und eindeutigen Worte des BVerwG zeigen auf, dass beim Gebrauch einer Schusswaffe grundsätzlich kein Alkohol im Spiel sein darf. Das
Schnäpschen vor dem Schießen und das Bier während des Schießens sind daher tabu. Und im übrigen auch unter Dopinggesichtspunkten sportlich relevant.

Nachher - wenn die Waffen ordnungsgemäß weggepackt sind - darf gewiss mit einem Bier der Sieg gefeiert oder die vergebene Chance begossen werden. Aber bitte daran denken: Auch auf dem Weg nach Hause mit dem Auto kein Alkohol!